Gestaltung der Buchrücken

Gebundene Bücher

1.
Die Rücken weisen mehrere und verschiedene Rundungen auf, die mit und ohne Falz an den Buchdeckeln enden, ohne Bünde.
2.
Alte Bünde (bis zum 16. Jahrhundert), die beiderseits den Buchrücken und die Deckel als breite Bände umschlingen, enden manchmal erst beim dritten Drittel der Deckel, oder sie gehen als Dekoration in eine Wölbung über.

Moos  -  Muschelkalk

... nach Standbild des Bonifatius in der Peterskirche in Rom 
 B 2.1
engl. Teak
Migmatit, Indien

C 1.6 
3.
Bünde unterschiedlicher Breite und Ausführung in der Anzahl von 3 -7 Enden an den Buchdeckeln, mal mit und ohne Falz  (meine häufigste Anwendung).
4.
Rücken rauh, naturbelassen 
Palissandro, Dolomitmarmor,
C 3.2
5.

Wellenrücken

 

Siena Giallo, Marmor, Toskana
C 3.1



6.

Rücken rauh und glatt
im Wechsel
 
 

Siena Giallo, Marmor,Toskana

C 3.1

7.
Hessischer Olivindiabas, Pikrit
A 2.2e
Deckel,
die sich nach innen zwischen die Seiten umschlagen
8.
Kastenbücher

deren Seiten durch die
umgeschlagenen Deckel 
vollkommen geschützt sind, meist mit einfacherem Verschluss der Deckel.

Hessischer Olivindiabas, Pikrit A 2.2e  
 
9.
Beutelbücher, deren Deckel, meist aus weichem Leder, den Buchblock beiderseits nach oben überragen und sich oben verknüpfen lassen, so dass das Buch völlig im Beutel verschwunden ist. Wurden diese Bücher in den Bibliotheken eingereiht, wurden die Deckel am oberen und unteren Buchrand abgeschnitten. Es gibt in Europa noch 17 Bücher dieser Art.
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